[Rezension] Tash Skilton „Morgen schreib ich dir ein Happy End“

Online-Dating

ist die moderne Form der Partnervermittlung.

Ein Drittel aller Singles sucht heute im Netz nach der Liebe.

Allerdings gibt es dabei viele Tücken:

schlechte Profilbilder, ungenaue Beschreibungen, lahme Nachrichten – was tun, wenn wir nicht wissen, wie wir uns möglichst überzeugend präsentieren?

Ganz einfach, wir wenden uns an Datingprofis und lassen sie für uns texten, chatten und flirten. Sie können uns sogar für das erste Treffen im wahren Leben coachen.

Ob sich einer dieser Profis jemals in sein Gegenüber verliebt hat, ist nicht bekannt.

Aber nur mal angenommen … wäre das nicht eine tolle Idee für einen Roman?



Fazit

Stell dir vor du bist Single und meldest dich bei einer Partnerbörse an. Zu blöd, dass du beim Anschreiben einer attraktiven Person unsicher, und, oder unkreativ bist. 

Was anderes als ein “Hi, wie geht’s?” fällt dir nicht ein. Kann natürlich funktionieren, muss aber nicht. Wenn doch, wie geht euer Gespräch dann weiter? Richtig. Nach wenigen hilflosen Sätzen ist Schluss mit dem Gespräch. 

Oder auch nicht. Denn du hast ja die Möglichkeit dich bei den Dating Experten Zoey und Miles zu melden. Diese helfen unsicheren Singles einen Partner zu finden indem die Mitarbeiter den Chat mit dem zukünftigen Partner übernehmen. Inklusive Tipps beim Ausfüllen des Profils, und Hilfestellungen beim ersten Treffen. Das Einzige was du dafür tun musst, ist etwas Kleingeld locker zu machen. 

Im Offline Leben lernen sich Miles und Zoey in einem kleinen Kaffee kennen. Die erste Begegnung verläuft alles andere als glatt. So trennen sich vorerst ihre Wege. Jedoch bleibt dies nicht das letzte Treffen der Beiden. Generell fand ich unsere Hauptcharaktere solide. Sie haben ihren Zweck sehr gut erfüllt.

Zurück im Internet bekommen wir einen Einblick in den Arbeitsalltag der Protagonisten. 

Durch Zufall werden sie zwei Singles zugeteilt die sie miteinander verkuppeln sollen. So schreiben sie im Namen ihrer Klienten Nachrichten und tauschen Infos miteinander aus. Der Witz an der Sache ist ja, dass Zoey und Miles Anfangs völlig ahnungslos sind. Ihre Kunden bekommen davon nur wenig mit. 

Wie geht das Ganze weiter? Zugegeben, wenn du kurz darüber nachdenkst ist klar was am Ende passiert. Aber wie so oft ist der Weg das Ziel. Dieser macht beim Lesen am Meisten Spaß. Dich erwartet eine humorvolle Handlung garniert mit romantischen, und absurden Momenten. 

Nur die Emails am Anfang jedes Kapitels empfand ich die meiste Zeit über als störend. Diese trugen meist wenig zur Handlung bei. Besonders unterhaltsam waren sie auch nicht. Aber wer weiß, vielleicht lachst du dich ja, aufgrund des schrägen Aufbaus der Nachrichten, schlapp. Wer weiß. 😉

Vielen Dank liebe Tyrolia Buchhandlung für das Rezensionsexemplar.

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VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos über die beiden Autorinnen

Tash Skilton ist das Pseudonym der beiden amerikanischen Autorinnen Sarvenaz Tash und Sarah Skilton, die sich über Twitter kennengelernt und dank ihres Faibles für die 90er-Jahre-Popkultur angefreundet haben.

Morgen schreib ich dir ein Happy End ist ihr erster gemeinsamer Roman

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