[Rezension] Sarah Sprinz „What if we stay“

„Dieser Beitrag enthält Werbelinks“


Er steht für alles,

was sie verabscheut.

Ihrem Herzen lässt er dennoch keine Wahl.


Im Grunde sollte Amber erleichtert sein, als sie nach einer endgültig nicht bestandenen Prüfung in Toronto von der Uni fliegt.

Schließlich hat sie ihr Architekturstudium schon immer gehasst und nur wegen ihrer Eltern begonnen.

Doch anstatt nun herauszufinden, wofür sie eigentlich brennt, soll sie zurück nach Vancouver ziehen, um an der UBC unter den strengen Augen ihres Vaters, Professor für Architektur, ihren Abschluss zu retten.

Außer Emmett Sorichetti, dem unerträglich nerdigen Mitbewohner ihrer Freundin Laurie, will keiner der neuen Kommilitonen etwas mit ihr zu tun haben – und Amber auch nicht mit ihnen.

Doch da ist dieses Prickeln, wann immer Emmett sie ansieht. Als wäre das nicht genug, soll sie auch noch mit einem Bauprojekt für das Architekturbüro ihrer Eltern beweisen.

Eine Aufgabe, der sich Amber nicht annähernd gewachsen fühlt – bis Emmett ihr zur Hilfe kommt.

Was sie nicht ahnt: Es ist nicht nur Emmetts Vertrauen, das sie mit ihrem gemeinsamen Projekt aufs Spiel setzt.



Fazit

Amber Gills, eine Architekturstudentin, hat es geschafft durch sämtliche Prüfungen zu rasseln.

Damit hat sie ihre Zukunft mehr als nur gefährdet.

Soll ihr nur recht sein, denn wenn es nach ihr geht würde sie gerne etwas anderes studieren.

Das sieht ihr Vater, Kopf einer großen Architekturfirma, anders. 

Er möchte, dass Amber die Familientradition wahrt und das Studium mit Bestnoten abschließt.

Daher zieht sie wieder zu ihren Eltern (bzw sie wird dazu mehr oder weniger gezwungen) um in deren Architektur Büro ihr Studium abzuschließen. 

Sie hat darauf überhaupt keine Lust, bis sie auf Emmett trifft, und ihr bisheriges Leben voller Partys auf den Kopf stellt.

Natürlich will sie sich zunächst nicht eingestehen, dass sie sich in ihn verliebt hat.

Umgekehrt ist es nicht anders.

Nur mit dem Unterschied, dass Emmett kaum Erfahrung mit Frauen hat.

Dieser Umstand hält die Beiden nicht davon ab sich näher zu kommen.

Ihre Beziehung wirkt auf sie so anders, so liebevoll, zärtlich, anders als sie es bisher gewohnt war.

Doch die Liebes Idylle wird von ihrem Bauprojekt getrübt.

Der Baugrund befindet sich an einem Ort den Emmett sehr gut kennt, doch bis zum Ende der Präsentation dringt keine Information zu ihm durch.

Ist die Liebe stark genug um der Wahrheit zu trotzen?

Ich bin vom zweiten Teil begeistert.

Die Autorin verzaubert einen nicht nur mit einer wunderschönen Liebesgeschichte.

Sie schafft es rund um das Liebes Glück eine logische und nachvollziehbare Vergangenheit einzubauen. Diese wird nach und nach aufgedröselt, um dann gegen Ende des Buches einen Abschluss zu finden.

So konnte ich mich nicht nur am Glück von Amber und Emmett erfreuen, sondern auch die Vergangenheit der Beiden mit Spannung verfolgen.

Der zweite Teil hielt dieses Niveau die ganze Zeit über stets konstant hoch.

Auch hier möchte ich die tolle Ausarbeitung und Gestaltung der Charaktere loben. Jeder hat eine Eigenschaft an man diesen wiedererkennt. So wirken Nebencharaktere nie so als wären sie Statisten. 

Ein gelungener zweiter Teil. Dankeschön liebe Sarah.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos über die Autorin

Sarah Sprinz wurde 1996 in Tettnang am Bodensee geboren.

Für ihr Medizinstudium verschlug es sie nach Aachen.

Wenn sie nicht gerade schreibt, lässt sie sich während langer Spaziergänge am Seeufer zu neuen Geschichten inspirieren und träumt von ihren nächsten Reisen nach Kanada und Schottland.

Sie liebt Schreibnachmittage im Café, Ahornsirup und den Austausch mit ihren Lesern auf Instagram (@sarahsprinz).

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/sarah-sprinz/id_8026665

Playlist zum Buch

bad things – cailin russo

faking it – sasha sloan

hurricane – halsey

berlin – kafka tamura

dear society – madison beer

bad at love – halsey

houses – great northern

girls your age – transviolet

elastic heart – sia

if you´re gonna lie – fletscher

maple whisky – james spaite

6-ft-u – hank compton

cool – dua lipa

i like me better – lauv

be kind – marshmello & halsey

this is me trying – taylor swift

tonight – zayn

you should be sad – halsey

architecture – maisie peters

paris – the chainsmokers

what a time – julia michaels feat. niall horan

already home – richard walters

seven – taylor swift

Jetzt ist deine Meinung gefragt. :)