[Rezension] Tom Flambard „Grünblatt&Silberbart“


Mein Fazit

Colin Silberbart und Flynn Grünblatt könnten nicht unterschiedlicher sein. Der Eine ist ein kleiner, behäbiger Zwerg der kaum Spaß versteht. Der Andere ist ein flinker, graziler, etwas fauler Elb. Dennoch arbeiten die Beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten schon bald zusammen, um Fälle aller Art, mit klaren Ausnahmen, zu lösen. 

Die Fälle von Colin und Flynn bilden den Dreh und Angelpunkt der drei Kurzgeschichten. Richtig gelesen, auf den etwas über 200 Seiten bekommen wir drei kleine Ausschnitte aus ihrem Arbeitsalltag serviert. Daher wunderte es mich nicht, dass die Umgebung gerade mal angekratzt wurde, und sich der Rest im Kopf des Lesers abspielt. Gleiches gilt für die Charaktertiefe.

Ist das schlimm? Nö. Denn alles andere passt gut zusammen. Es liest sich flüssig, der Humor kommt nicht zu kurz und der Fokus auf die beiden Hauptcharaktere wurde genau richtig gewählt. Auch sparte der Autor nicht an Eskapaden oder Missgeschicken der Charaktere. Nur ein paar Mal wechselte die Perspektive zu anderen Bewohnern, aber nur um den nächsten Fall einzuläuten. 

Das Buch flog mir auf Netgalley entgegen. Das Cover und Beschreibung haben mir gefallen, also musste es angefragt werden. Wir ihr seht, hab ich mir auch das Buch gekauft. Einfach um den Autor zu unterstützen. Bin gespannt ob die Abenteuer von Colin Silberbart und Flynn Grünblatt eine Fortsetzung erhalten.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
Lindwurm VerlagTom FlambardFantasy2202021Bei Tyrolia bestellen

Infos zum Autor

Tom Flambard ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Krimi- und Thriller-Autors mit einer heimlichen Schwäche für Urban Fantasy.

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