[Rezension] Sarah Sprinz „What if we trust“

„Dieser Beitrag enthält Werbelinks“

Er verbirgt sein Gesicht vor der Welt.

Doch vor ihr kann er sich nicht verstecken.



Millionen Klicks auf Wattpad, unzählige begeisterte Leser:innen – das alles hat Hope mit ihrer Fan-Fiction über den maskierten Sänger PLY erreicht, die ein Vertrag nun sogar als Buch veröffentlichen möchte.

Doch ihr Unbehagen wächst, denn schon seit Monaten ist es still um den kanadischen Sänger.

Als sie auf einer Party in die tiefblauen Augen eines Fremden blickt, weiß Hope sofort, dass Scott Plymouth vor ihr steht – und dass sie ein ganz gewaltiges Problem hat.

Nicht nur bringt der Musiker ihren Puls schon bei der ersten Begegnung zum Rasen, er besucht auch ein Uniseminar mit ihr und boykottiert alles, wofür Hope brennt.

Längst ist ihr klar: Mit ihrem Protagonisten aus Pretending hat Scott rein gar nichts gemein.

Außer diese Dunkelheit, die Hope schon früher hinter seinen unbeschwerten Songs vermutet hat.

Mit jedem Gespräch, jedem Treffen wird Hope bewusster, dass sie Scotts Geheimnis in ihrer Geschichte gefährlich nahekommt – und dass sie die Veröffentlichung des Buchs unbedingt verhindern muss. Auch wenn es dazu schon fast zu spät ist…


Fazit

PLY verzaubert schon seit einiger mit seiner markanten Stimme sämtliche Mädchenherzen. 

Es scheint, dass seine Texte direkt aus seiner Seele stammen würden, die direkt unter die Haut gehen, und genau den richtigen Nerv treffen.

Doch kaum einer weiß wie es wirklich in ihm aussieht. Genauso wenig weiß die Öffentlichkeit wer hinter der Maske steckt. Er könnte in den Räumen der UBC im gleichen Raum, oder gar neben einem sitzen. 

Aufgrund dieser Tatsachen sind viele Fanfictions rund um seine Person entstanden. 

Eine der Hauptcharaktere ist Hope. Diese kennen wir aus den ersten beiden Teilen der Reihe.

Hier ist sie die Protagonistin. 

Sie schafft es erstaunlicherweise sehr genau das Innenleben von Scott aka PLY zu beschreiben. Dies wird ihr immer mehr klar je mehr Zeit Hope mit Scott verbringt. 

Denn aufgrund einer Teamarbeit müssen die beiden miteinander arbeiten. Er ist davon anfangs nicht begeistert. Sie wirkt für ihn zunächst wie ein Fangirl, die nur mit ihm Zeit verbringen will weil er berühmt ist. Wenn er sich da mal nicht täuscht. 

Hope und Scott kommen sich während ihrer Zusammenarbeit immer näher. Sie lernt Seiten von ihm kennen, die die Öffentlichkeit nie sehen darf. 

Noch viel spannender ist es, dass der Scott in ihrer Fanfiction dem in der Realität kaum gleicht.

Außerhalb der Liebesgeschichte gibt es hier nicht viel zu entdecken. Wir treffen auf alte Charaktere, Anfangs gibt es ein Drama um die beiden Hauptprotagonisten aus dem zweiten Teil, und das war es auch schon. 

Die Handlung dreht sich hauptsächlich um Hope, ihre Fanfiction, und was diese auslösen könnte, und Scott der mit seiner Star Rolle alles andere als glücklich ist. 

Dieser Zustand könnte noch viel schlimmer werden wenn er erfährt was Hope über ihn schreibt. Wobei die Auflösung rund um das Geheimnis etwas holprig war. 

Die kleinen Schwächen die vorhanden sind werden von den großen Stärken in den Hintergrund gerückt.

Die Art wie die Autorin die Charaktere, Gefühle, Freundschaft, toxische Bekanntschaften, psychische Leiden, uvm. beschreibt ist bemerkenswert. So kenne ich es auch aus den anderen Büchern. Hier wirkt es stärker und bedrohlicher. Klar, hier bekommen wir die volle Power von Depressionen und Panikattacken serviert. Die Triggerwarnung ist also nicht nur zum Spaß da.

Insgesamt hat mir der dritte Teil der Reihe gut gefallen. Dieser rundet die What if … Bücher nochmal richtig schön ab. Gut gelungen fand ich auch die Herangehensweise an das Thema Depressionen, Panikattacken, Trauer, usw. 

Nur die Hie und Da auftretenden Leerläufe bzw das in die Länge ziehen mancher Abschnitte waren nicht so mein Fall.

Kennst du die Reihe? Hast du schon ein Buch der Autorin gelesen?


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos über die Autorin

Sarah Sprinz wurde 1996 in Tettnang geboren.

Für ihr Medizinstudium verschlug es sie nach Aachen, bevor sie zurück in ihre Heimat am Bodensee zog.

Wenn sie nicht gerade schreibt, lässt sie sich dort während langer Spaziergänge am Seeufer zu neuen Geschichten inspirieren und träumt von ihren nächsten Reisen nach Kanada und Schottland.

Sie liebt Schreibnachmittage im Café. Ahornsirup und den Austausch mit ihren Leser:innen auf Instagram.

Instagram: sarahsprinz

Webseite: sarahsprinz.de

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