[Rezension] Sabrina Liska „Be my light“

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Einleitung

Hallo liebe Leser:innen. Seid ihr bisher zufrieden mit euren gekauften/gelesenen Büchern?

Vor einiger Zeit war ich das nicht wirklich. Bis auf das Fantasy und Krimi Genre konnte mich nichts so wirklich vom Kauf überzeugen. Ich empfand zwar einige Bücher als interessant, aber irgendwie fehlte mir der Anreiz. Auch das Buch „Be my light“ von Sabrina Liska war davon betroffen. Was etwas seltsam war. Denn die Autorin kenne ich nicht nur persönlich, sondern mag sie außerdem sehr gerne. Woran es lag, dass ich ihre Bücher bisher nicht lesen wollte, kann ich euch nicht sagen. Eventuell weil ich diese durch meine Demotivation zu kritisch beurteilen könnte, oder der richtige Moment einfach nicht gegeben war. Wer weiß das schon. Fakt ist. Das hat sich nun geändert.

Beim 3. Romantasy Festival, welches wie auch die letzten beiden Jahre von der Tyrolia Buchhandlung (Kooperationspartner) veranstaltet wurde, habe ich Sabrina wieder getroffen und mir ihre beiden Bücher (endlich) gekauft. Inklusive Signatur. Diesmal war der richtige Moment gekommen. Nachdem ich „Melodie der Asche“, welches noch auf meinem E-Book-Reader darauf wartete, gelesen zu werden, beendet hatte, kam „Be my light“ an die Reihe. Bereits vorher war mir klar, dass das Buch sehr viele eigene Erfahrungen beinhaltete, somit war ich umso neugieriger, was Sabrina für ihre Leser:innen zu Papier gebracht hat.

Schnappt euch eine Tasse Kaffee, Tee, ein Glas Wasser oder irgendein Getränk eurer Wahl. Viel Spaß mit meiner Rezension. Eure Meinung würde mich wie immer sehr interessieren. 🙂


Grober Handlungsverlauf

Nach einer gescheiterten Beziehung voller Schmerz ist Madison ganz froh ihrem alten Umfeld den Rücken kehren zu können. Weit weg von Zuhause kann sie sich ganz auf ihr nächstes Ziel in Golden Falls konzentrieren. Trotz Nachwirkungen ihrer Vergangenheit schafft es unsere Protagonistin recht schnell neue Kontakte, darunter der Taxifahrer namens Max und Freundschaften zu knüpfen. Bis dahin ist alles gut und könnte, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die noch ausstehen, genau so bleiben.

Jedoch taucht eines Tages Nathan Davis auf. Ihr Leben beginnt wieder aus den Fugen zu geraten. Dabei kann er doch nichts dafür, dass Madison immer noch Probleme damit hat, jemanden an sich heranzulassen. Sich immer mehr dieser Tatsache bewusst werdend, lässt sie dann doch seine Nähe zu und erlebt mit ihm wunderschöne Tage. Bis zu jenem Moment, als die eigentlich zurück gelassene Vergangenheit das Liebesglück zu zerreißen droht.

Auch Nathan wird sich nach und nach dessen bewusst und zunächst erfolglos dagegen zu steuern. Eines ist er sich sicher: Madison zu verlieren ist keine Option.


Mein Fazit

»Niemand erzählt gerne von seinem Chaos, Madison. Es gibt viele Arten von Chaos, aber nicht jedes lässt sich einfach in einem Rucksack verstecken.«

Es gibt Momente, da lohnt es sich auf sein Bauchgefühl zu hören. Als Sabrina ihr erstes Buch angekündigt hat, war ich durchaus angetan. Jedoch fühlte es sich, aufgrund diverser Umstände, nicht richtig an „Be my light“ jetzt sofort zu bestellen. Das Warten hat sich schlussendlich gelohnt. Denn während des 3. Romantasy Festivals der Tyrolia Buchhandlung, bei dem ich auch die Autorin wieder getroffen habe, wurde mir klar, dass jetzt der richtige Moment ist, mindestens eines der Bücher zu kaufen. Geworden sind es schlussendlich beide verfügbaren Teile. Von „Hold me tight“ wird es somit auch bald eine Rezension geben.

Fangen wir anders als sonst mit dem Buchcover an. Denn das ist zwar simpel gehalten, aber gerade durch den sparsamen Einsatz von Motiven und Farben wunderschön anzusehen. Wer das Buch bereits gelesen hat, der weiß, dass die Schmetterlinge und die Blätter nicht von irgendwo her kommen. Also kein generisches Cover, sondern etwas Eigenes. Hier gibt es von mir bereits den ersten Pluspunkt.

Nach einer Auflistung von passenden Liedern in Form einer Playlist fängt die Handlung relativ normal an. Nach etwas Vorgeplänkel landet Madison schlussendlich in ihrer neuen Heimat. Schon bald begegnet sie dem ersten Nebencharakter im Buch. Max war mir direkt sympathisch. Unsere Protagonistin brauchte hingegen etwas Zeit, um sich an ihn zu gewöhnen. Was nur natürlich ist. Generell tastet sich Madison, aufgrund der vergangenen Ereignisse, sehr langsam an ihr neues soziales Umfeld heran. Glücklicherweise läuft sie nicht durchgehend verängstigt von A nach B. Kurz nach der ersten Begegnung lernt sie die beiden sympathischen Zwillinge kennen, welche ich direkt gemocht habe. Trotz ihrer gegensätzlichen Art, oder gerade deswegen, beginnt man sie recht schnell zu mögen. Madison taut hierbei immer mehr auf, was sehr schön war.

Kommen wir zu Nathan Davis. Dieser ist, anders als erwartet, nicht nur optisch ein Frauenschwarm. Seine inneren Werte, welche bei einem Menschen generell etwas mehr zählen sollten, sind sehr vielseitig. Genauso wie Madison, welche aufgrund der Own-Voice Perspektive im Buch, im Mittelpunkt steht, hat er nicht nur die angegebenen Attribute zu bieten, sondern auch Variationen dieser. Eine Tatsache, die gerne vernachlässigt wird. Liebesromane sind nur so gut, wie die Charaktere, die sie tragen. Hier harmonieren Madison und Nathan von Anfang an gut miteinander. Positiv anzumerken ist, dass die intimen Momente erst viel später im Buch Platz finden. Vorher gibt einem die Autorin Zeit, die beiden kennenzulernen. Gerade der Weg der Besserung unserer Protagonistin ist von großer Wichtigkeit. Dessen sind wir uns immer bewusst und daran werden wir auch regelmäßig erinnert. Es gibt keine plötzlichen „Jetzt ist alles vergeben und vergessen“ Momente, nur weil der Typ heiß wie sonst was ist. Nein. Madison braucht ihre Zeit, um sich wieder sicher zu fühlen. Passend dazu gibt es später in der Handlung auch die passende Reaktion, wenn dann nicht alles glattläuft, weil die Vergangenheit mit der Tür ins Haus fällt. Das Ende schließt den ersten Teil der Reihe wunderbar ab.

Generell fühlte sich beim Lesen alles richtig und vor allem nachvollziehbar an. Diese oder andere Situationen im Buch hat jeder von uns schon einmal erleben/durchleben dürfen. Dank des angenehmen Schreibstils huschte ich nur so durch die Seiten. Die einfache, aber recht detaillierte Wortwahl, machte es möglich.

Kommen wir zum Thema Kritik. Irgendein Haar in der sprichwörtlichen Suppe werde ich wohl gefunden haben. Oder? Wenn ich es darauf anlegen würde, dann könnte ich die zwei gefunden Rechtschreibfehler kritisieren. Die waren mir aber relativ egal. Die Wörter haben ihren Zweck erfüllt. Also keine Kritik.

Wenn ihr von Sabrina Liska noch nichts gelesen habt, könnte „Be my light“ euer Buch sein. Sagt mir gerne Bescheid, ob und wie es euch gefallen hat.


Buchinformationen

VerlagBoD – Books on Demand
AutorinSabrina Liska
Erscheinungsjahr2023
GenreLiebesroman
Seiten454
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Informationen über die Autorin

Sabrina Liska wurde 1995 in Judenburg geboren und lebt mit ihrem verwöhnten Chihuahua in Knittelfeld. Neben ihrem Lehramtsstudium verbringt sie ihre Freizeit hauptsächlich mit lesen und schreiben, doch auch das Reisen macht ihr großen Spaß. Vor allem kalte Länder wie Alaska möchte sie unbedingt eines Tages selbst erkunden. Auf Instagram ist sie unter dem Namen @living.t.booklife kreativ als Bloggerin zu Gange und natürlich auch ständig auf der Suche nach neuen Büchern, die sie in fantastische Welten entführen und ihr Herz höher schlagen lassen.

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