[Rezension] Naomi Huber „Ashturia – Der Drache der Königin“

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Einleitung

Hallo liebe Leser. Freut mich sehr, dass ihr es wieder auf meinen Blog geschafft habt.

Vor ca. zwei Monaten habe ich den ersten Teil der Ashturia Reihe gelesen. Dieser hat mir gut gefallen. Eine erfrischend neue Geschichte. Eine andere Rollenverteilung, keine ewig lange Einleitung und eine umständlich konstruierte Handlung suchte ich vergebens. Dementsprechend war es nur eine Frage der Zeit, dass „Ashturia – Der Drache der Königin“ in meinen Warenkorb wandert. Immerhin suche ich ja ständig nach besonderen Büchern jenseits des Radars.

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr die Reihe, oder habt ihr davon gehört? Schreibt es mir gerne unter den Beitrag.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meiner Rezension.


Grober Handlungsverlauf

Nach den vergangenen Ereignissen hätten sich Trina und Liam eigentlich eine Auszeit verdient. Aber dafür ist keine Zeit, denn unsere Königin muss wieder einmal ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit der Hilfe ihres Gefährten und ihres Drachen sollte sie dabei keine Probleme haben. Jedoch bekommt es die kleine Gruppe mit einer uralten und äußerst gefährlichen Macht zu tun, welche großes Chaos verbreiten kann, sollte diese nicht aufgehalten werden. Während ihrer Reise lernt Trina mehr über ihre magischen Fähigkeiten und wozu diese dienen. Denn, in Ashturia ist Magie nicht gleich Magie. Jeder Nutzer kann diese nach Belieben manipulieren und einsetzen. Bis zur vollständigen Beherrschung kann allerdings viel Zeit vergehen. Letztere ist allerdings ein Problem.

Fecyre, die Drachin und die Trinas beste Freundin erfährt mehr und mehr über ihre Vergangenheit und Entstehung. Wie es scheint, war die Begegnung zwischen ihr und der Königin kein Zufall. Letzterer verbirgt ein düsteres Geheimnis, welches die Zukunft des Landes innehält. Glücklicherweise weicht Liam den beiden nicht von der Seite, aber auch er muss diesmal wieder einiges einstecken.


Mein Fazit

Anfang April war es so weit. Ich habe mir den zweiten Teil der Ashturia Reihe gekauft und Ende April angefangen/beendet. „Der Prinz und die Tarenqua“ konnte mich gut unterhalten. Die andere Rollenverteilung, der Erzählstil, die detailreiche Umgebung, die Aufklärung der Gegebenheiten der Welt und natürlich die gut geschriebene Annäherung der beiden Hauptcharaktere waren genau das, was ich gesucht habe. Dementsprechend freute ich mich auf „Der Drache der Königin“.

Was sich Naomi Huber wohl diesmal hat einfallen lassen? Immerhin scheint ja die Gefahr gebannt zu sein. Alle Mitglieder der Truppe konnten neue Erfahrungen sammeln. Aus Liam ist ein ordentlicher Krieger geworden. Trina konnte neue Erkenntnisse über die in ihr schlummernde Kraft sammeln. Fecyre, die schuppige Gefährtin der Königin, lernte mehr über ihre Entstehung.

Die neue Handlung knüpft nahtlos an Teil eins an. Sollte letzterer schon eine Weile her sein, ist das kein Problem. Es gibt gleich zu Beginn eine kleine Zusammenfassung. Für Menschen, die im Jahr viele Bücher lesen, ist das eine feine Sache.

In der Gegenwart angekommen müssen sich Trina, Liam und Fecyre neuen Gefahren stellen, welche diesmal wesentlich gerissener vorgehen. Denn auch der Feind hat dazu gelernt. Es ist super, dass auch hier darauf geachtet wurde, eine Balance in Bezug auf die Kampfstärke zu schaffen. Zu starke und übermächtige Charaktere sind auf Dauer eher fad. So hat jeder weiterhin sein Spezialgebiet, bzw. bestimmte Fähigkeiten, die in der passenden Situation von Nutzen sein können. Wobei die bestehenden Stärken sinnvoll ergänzt wurden.

Die Handlung selbst wurde wieder angenehm schnell vorangetrieben. Das Erzähltempo passte super zum Geschehen. Was nicht selbstverständlich ist. Hatte leider schon öfter Fantasy Romane, welche sich in Schlüsselmomenten zu sehr mit den Charakteren anstatt mit dem Geschehen auseinandergesetzt und dadurch Tempo verloren haben. Wenn sich Fecyre auf einen Gegner stürzt, dann möchte ich diese Wucht gerne in Worten spüren. Das ist Naomi definitiv gelungen. Das gilt auch für die gut verteilten hilflosen Momente. Die tiefe Trauer, die Verluste, blinde Wut und natürlich Liebe sind zu jederzeit nachvollziehbar. Es gab nicht wenige Situationen, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Da braucht es schon einiges, damit das passiert.

Der Showdown und das schlussendliche Ende rundeten die im zweiten Teil erzählte Handlung gut ab und warf im gleichen Atemzug neue Fragen auf. Heißt also, im nachfolgenden Buch bekommen wir vielleicht eine Erklärung. Ich freue mich darauf. 😀


Buchinformationen

VerlagBoD – Books on Demand
AutorinNaomi Huber
Erscheinungsjahr2024
GenreFantasy
Seiten354
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Informationen zur Autorin

Naomi Huber wurde 1980 in Norddeutschland geboren, lebt aber seit früher Kindheit in den wunderschönen Tiroler Bergen. Die Liebe zum Lesen guter Geschichten, zum Reisen in unmögliche Welten und ins Reich des Fantastischen begleitet sie bereits ihr ganzes Leben. Jetzt ist sie diejenige, die zum Reisen einlädt, auf ein unfassbares Abenteuer mitnimmt und eine ganz neue Welt in den Köpfen der Leser:innen entstehen lässt.

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