[Rezension] Mona Nikolay „Rosenkohl und tote Bete“

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Einleitung

Ich kehre langsam wieder zu meinem Wurzeln zurück. Zuerst wurden es wieder mehr Fantasy Romane, jetzt folgen die Krimis, welche mich früher ebenfalls in ihren Bann gezogen haben.

Zugegeben, etwas Abwechslung ist bitter nötig. In den letzten Monaten habe ich viele Liebesromane gelesen, auch wenn viele davon wunderschön und eine emotionale Achterbahnfahrt waren, ist irgendwann ein Punkt erreicht, wo ich etwas anderes brauche. Etwas weniger aufwühlenderes, etwas zum Mitraten, etwas Blutigeres.

Bühne frei für Thriller und Kriminalromane.

Nach dem Thriller Schwarzer Schmerz kommt Rosenkohl und tote Bete an die Reihe. Ein scheinbar simpler Krimi, dessen Schauplatz ein eigentlich ruhiger und entspannter Ort ist, wäre da nicht in einem Garten ein Mensch verbuddelt worden.

Viel Spaß mit meiner Rezension. Meinungen, Anregungen könnt ihr wie immer gerne im Kommentarbereich da lassen.


Grober Handlungsverlauf

Ex-Polizist Manne Nowak möchte eigentlich nur eine schöne Zeit in seinem kleinen Garten mit seiner Familie verbringen. Wären da nicht die neuen Bewohner der Kleingartenanlage, die nicht nur mit sonderbaren Speisen und einem mangelnden Fachwissen bezüglich Pflanzen aufwarten, diese finden an ihrem Tag statt Gemüse eine Leiche in ihrem Beet.

Diese kommt unserem Ex Ermittler sehr bekannt vor, aufgrund dieser Tatsache ist er direkt der Hauptverdächtige. Glücklicherweise bietet ihm Caro, die neue Nachbarin, ihre Hilfe bei der Aufklärung an. Sie hat zwar keine Erfahrung in Bezug auf Polizeiarbeit, aber erstens hat sie Manne als (unfreiwilligen) Partner und zweitens möchte die gute nicht einfach den lieben langen Tag auf der faulen Haut liegen. Für diesen Fall haben wir also das perfekte Duo.

So beginnt eine äußerst humorvolle Handlung mit einer gesunden Portion Ernsthaftigkeit.


Mein Fazit

War das wieder schön einen simplen und gleichzeitig spannenden Krimi zu lesen, der in einer Umgebung spielt, von der ich ungefähr so viel Ahnung habe wie Mannes neue Nachbarn. Trotzdem war für mich alles verständlich und bekam einen guten Überblick über die Gepflogenheiten in dieser speziellen Gemeinschaft, die sehr viel Ruhe und Geduld ausstrahlt. Wenn, da nicht gerade statt Gemüse eine Leiche aus der Erde gezogen wird.

Ohne große Umschweife startet die Handlung direkt ins Geschehen. Die Leiche wird verbuddelt. Check. Manne plus Umgebung wird vorgestellt. Check. Die neuen Nachbarn ziehen ein. Check. Ratzfatz befinden wir uns schon in den laufenden Ermittlungen von unserem Ex-Ermittler und seiner Assistentin, die es faustdick hinter den Ohren hat. Diese Kombination stellt sich schon bald als unschlagbar heraus.

Die Charaktere wurden im Allgemeinen sehr liebevoll und detailliert geschrieben. Bis auf einen waren mir alle direkt sympathisch. Auch die Umgebung, die hier sehr viel zur Handlung beiträgt, auch wenn diese „nur“ aus wenigen Schauplätzen besteht, wurde gut umgesetzt.

Bei diesem Buch machten die wenigen vorhandenen Dinge im Ganzen betrachtet einen ausgezeichneten Eindruck auf mich. Es gab keine unnötigen Leerläufe, kein abstruses Mordmotiv, oder eine unglaubliche Wendung, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Der Humor wurde an den richtigen Stellen eingesetzt, so wirkt das Ganze nicht wie eine Komödie, sondern wie der Krimi, den man sich erwartet. Alles ist ganz einfach und simpel. Aber äußerst effektiv.

Daher kann ich eine klare Empfehlung aussprechen, wenn euch der Klappentext oder das Cover anspricht.

Teil zwei liegt schon auf meinem E-Book-Reader bereit.


Buchinformationen

VerlagDroemer Knaur
AutorinMona Nikolay
Erscheinungsjahr2022
GenreKrimi
Seiten320
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Über die Autorin

Mona Nikolay ist das Pseudonym von Eva Siegmund. Sie ist Schriftstellerin in Vollzeit und veröffentlicht spannende Bücher für Erwachsene und Jugendliche bei Droemer, Knaur und cbt. Ihre Krimis und Thriller wurden allesamt vertont. Mona ist gelernte Kirchenmalerin mit allem Zipp und Zapp und Gesellenbrief sowie studierte Juristin. Die ersten Sporen in der Verlagswelt hat sie sich in der Lizenzabteilung und dem Lektorat eines Berliner Hörbuchverlags verdient. Mona kann Strom verlegen, Hochbeete bauen, den Werkzeugschuppen verwalten, gute Geschichten erzählen, ihr Söhnchen durchkitzeln und versteht sich aufs geschriebene sowie gesprochene Wort.

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