[Rezension] Meike Werkmeister „Das Glück riecht nach Sommer“

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Für das große Glück ist Platz in der kleinsten Laube …



Mein Fazit

Zu Hause ist es am schönsten. Ina muss nicht erst die große weite Welt gesehen haben, um sich wohl zu fühlen. Trotzdem kommt auch sie nicht ohne Zweifel aus. Denn was in Husum einst geschah, veranlasst sie nach Hamburg zu ziehen, um einen möglichen Neustart zu wagen. In Ermangelung eines WG Zimmers bleibt unserem Mädchen vom Land nichts anderes übrig als in eine kleine aber feine Gartenlaube, mit verwildertem Garten, zu ziehen.

Da Ina nicht zum Spaß weggezogen, ist, macht sie sich gleich auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle und einer gemütlichen Wohnung. Außerdem möchte die Gute endgültig klären, ob der Mann ihrer Träume der Richtige ist, oder ob ein alter Bekannter diese Rolle einnehmen wird. Mit Voranschreiten der Handlung wird klar, dass irgendwie so gar nichts klappen will. Die Bewerbung an der neuen Arbeitsstelle lief eher so lala, die Wohnungsbesichtigungen lassen auch auf sich warten. Beide Typen sind offenbar doch nicht die Richtigen. Oder vielleicht doch?

Immer wieder stellt sie sich die wichtigsten Fragen des Lebens. Was möchte ich wirklich? Möchte ich meinen Traum weiter verfolgen, oder etwas gänzlich Neues wagen? Welcher Mann ist der Eine?

Während die bisherigen Bücher der Autorin Licht in den düsteren Alltag brachten, sorgt dieses Buch hier für eine eher bewölkten Himmel. Mal abgesehen von den schönen Gartenszenen, das Wiedersehen mit ihrer Familie, den recht schönen Momenten mit ihren Männern, halten sich die Sonnenstrahlen in Grenzen. 

Denn der Pfad zur Selbstfindung ist alles andere als sonnig. Inas innerer Kampf wird uns in jedem Kapitel ungeschönt gezeigt. Nicht jede Entscheidung sorgt für ein glückliches Ende. 

Dies liegt vor allem an den beiden „Traummännern“. Mit den beiden wurde ich nicht warm. Deren Verhalten empfand ich oft als unlogisch und nicht unbedingt erwachsen. Dennoch wurde der Abstand der beiden immer größer, sodass am Ende klar war, wer Inas Herz erobern durfte. Also so ungefähr.

Apropos Ina. Wenn es mal an Sonnenschein mangelte, sorgte sie dafür, dass sich Streitereien, Uneinigkeiten, Missverständnisse (die sie auch mal selbst losgetreten hatte) in eine sanfte Sommerbrise verwandelten. Auch diese Dinge sorgten dafür, dass unsere Nachwuchsgärtnerin wieder mehr zu sich selbst findet.

Dieses Buch hab ich mit der lieben Tamara gelesen. Auf ihrem Account könnt ihr euch eine andere Meinung durchlesen. Lasst gerne etwas Liebe da.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos zur Autorin

Meike Werkmeister ist Buchautorin und Journalistin. Ihre Romane stehen regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Wann immer sie Zeit hat, fährt sie an die Nordsee, wo sie oft auch die Ideen für ihre Geschichten findet.

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