[Rezension] Maren Vivien Haase „Step into my heart“ (Move-District-Reihe 2)

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Grober Handlungsverlauf

In „Step into my heart“, dem zweiten Teil der Reihe, geht es um Olivia und Dax. Beide Charaktere durften wir im ersten Teil „Dance into my world“ kennenlernen.

Sie war eine der ersten Personen, mit denen es Jade, der Protagonistin in jenem Teil, zu tun hatte. Die blauhaarige Tänzerin versprühte direkt gute Laune und zeigte, dass sie einiges auf dem Kasten hat.

Auf der anderen Seite steht Dax, der ehemals beste Freund von Austin. Seit einem Unfall vor einigen Jahren reden die beiden kaum noch ein Wort miteinander. Dax ist seitdem wie ausgewechselt. Er geht jedem aus dem Weg und ist nicht mehr allzu umgänglich. (Wenn man es sehr freundlich ausdrückt)

So beginnt die Handlung damit, uns Olivias Alltag näherzubringen. Dieser besteht aus Arbeit im Café, Treffen mit ihren Freunden, und natürlich den regelmäßigen Trainingseinlagen im Move-District, dem zentralen Punkt der Reihe.

Aufgrund ihrer guten Leistungen wird sie Teil eines Teams, welches für die bevorstehende Konzert-Tour trainiert werden soll. Diese könnte dafür sorgen, dass Olivia bekannter wird und sogar vom Tanzen leben könnte. Eine Vorstellung für die sie Feuer und Flamme ist.

Wie kommt Dax ins Spiel? Nun, er ist der Choreograf. Auch wenn er selbst nicht mehr tanzen kann, ist sein Traum vom Tanzen noch nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb setzt er alles daran, den müden Haufen zu trainieren.

Seine Methoden sind dabei hart und ohne Mitleid. Ob das an seinem über die Jahre aufgestauten Frust, oder an Olivias Anwesenheit liegt, kann man zu Beginn nur erahnen. (Wobei es schon sehr eindeutig ist)

Fakt ist, dass die beiden offenbar Gefühle für einander entwickeln. Wobei diese nicht zum ersten Mal aufkommen. In der Vergangenheit liegt so einiges begraben, nicht nur Daxs Tänzerkarriere.


Mein Fazit

Nach dem eher fröhlichen ersten Teil schlägt der Zweite eine eher düstere Stimmung an. Olivia wirkt auf den ersten Blick wie eine schlagfertige Protagonistin, mit der man sich besser nicht anlegt. Ihr Können und ihr rebellischen Auftreten runden den Eindruck ab. Jedoch sind ihre Eltern alles andere als begeistert davon und versuchen sie in eine andere Richtung zu drücken. Mit dem Tanzen Geld zu verdienen ist doch absurd, oder?

Dax ist, wie schon erwähnt, nur noch ein Schatten seiner selbst und zeigt jedem Menschen in seinem Umfeld die kalte Schulter. Nur bei Olivia scheint er wieder zurück zu seinen alten Charakterzügen zu finden.

Ich mochte beide Charaktere sehr gerne. Beide hatten viele verschiedene Eigenschaften, die sie nahbar und realistisch wirken ließen. Jeder hatte ihre/seine Gründe warum sich das Leben bisher so entwickelt hat und was der Auslöser dafür war. Die Gemeinsamkeiten sorgten schlussendlich dafür, dass Olivia und Dax einander näher kommen konnten. Doch bis dahin war es ein langer und teils schmerzhafter Weg.

Die Autorin schaffte es auch hier die angepeilte Stimmung gut rüber zu bringen. Jede Zeile, jeder Absatz und jedes Kapitel wurden sehr gut aufeinander abgestimmt. Auch die Tanzeinlagen passten wieder perfekt. Die gemeinsamen Momente wurden sehr gut beschrieben. Diese lasen sich unglaublich schön, als könnte nichts die neue Liebe in Wanken bringen.

Natürlich gab es auch Dinge, die mich mit den Augen rollen ließen. Die klischeehaften Eltern, die den Traum ihres Kindes nicht verstehen und alles niedermachen. Ein Ereignis, welches dafür sorgt, dass eine langjährige Freundschaft plötzlich ein Ende findet, weil keiner mehr ein Wort darüber verliert, und zur Abrundung ein Drama gegen Ende, damit es nicht zu langweilig wird.

Vielleicht sehe ich diese Punkte auch zu kritisch, immerhin bemängele ich diese nicht bei jedem Buch. Es kann auch einfach daran liegen, dass ich schon einige Liebesromane gelesen habe und mindestens eines der aufgezählten Dinge verwendet wurde, und diese sich mit der Zeit abgenutzt haben.

Alles in allem hat mir „Step into my heart“ gut gefallen, nicht ganz so gut wie Teil eins, aber gut genug, um das Buch weiterempfehlen zu können.


Buchcover

Entgegen aller Widerstände wollen sie ihre Träume wahr werden lassen – doch manchmal kommen Gefühle dazwischen …

VerlagBlanvalet
AutorinMaren Vivien Haase
Erscheinungsjahr2021
GenreNew Adult
Seiten464
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Informationen über die Autorin

Maren Vivien Haase wurde 1992 in Freiburg im Breisgau geboren und absolvierte dort ihr Germanistikstudium. Schon als Kind stand für sie fest, dass sie all die Geschichten zu Papier bringen muss, die ihr im Kopf herumspuken. Das Hip-Hop-Tanzen mit ihrer Crew »Dope Skit« gehört seit über zwölf Jahren ebenso zu ihr wie YouTube und Instagram, wo sie über Serien, Bücher und Filme spricht.


Bereits gelesene Bücher der Autorin

Dance into my world

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