[Rezension, Reread] Valerie Korte „Liebe treibt die schönsten Blüten“

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Vorwort

Hallo ihr Lieben.

Euch kommt das Cover und der Titel irgendwie bekannt, und glaubt das Buch bereits bei mir gesehen zu haben?

Da liegt ihr gar nicht mal so falsch. Denn vor ein paar Monaten habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen.

Es hat mir damals außerordentlich gut gefallen. Ich lobte das Buch in höchsten Tönen.

Nur in meiner ersten Rezension, welche eher symbolisch und meiner Meinung nach eher inhaltslos verfasst wurde, kam das nie so zur Geltung.

Auch deshalb habe ich „Liebe treibt die schönsten Blüten“ noch einmal gelesen. Ihr dürft diesmal eine neue und etwas längere Rezension mit allen Punkten, die mir gefallen und vielleicht auch nicht so gut gefallen haben, erwarten.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. Schön, dass ihr da seid.


Grober Handlungsverlauf

Worum geht denn in diesem optisch sehr ansprechenden Buch?

Wir begleiten unsere Protagonistin Svea, die sich, nebenbei bemerkt, hervorragend mit Pflanzen und Insekten auskennt, durch ihren gewöhnlichen Alltag. Sie führt jetzt kein langweiliges Leben, versteht mich da nicht falsch. Gemütlich, mit ein paar Hürden, die jeder kennt, beschreibt das Ganze etwas besser.

Ihr ruhiges Leben findet schon recht früh ein Ende, als sie auf Lars trifft. Ein sehr attraktiver Typ, der genauso wie unsere Svea recht gewöhnlich daher kommt. Beim Rückentraining versucht sie ihm daher näherzukommen, denn er hat es ihr angetan. Leider kommt keine Reaktion zurück. Es wirkt so als ob unser Romeo unsere Gartenbauerin gar nicht richtig wahr nimmt.

Egal. Svea hat außerhalb der Übungsstunden ohnehin genug um die Ohren, da die Firma ihres Vaters ihre Unterstützung benötigt. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Gartenbereich sollen seiner Firma gute Dienste leisten. Also steigert sie sich da rein.

Abseits dessen steht sie ihrer Mitbewohnerin stets mir Rat und Tat zur Seite, wenn diese wieder einmal von der Männerwelt enttäuscht wurde. Oder einfach Ablenkung benötigt.

Jedoch nimmt die schwach keimende Liebesbeziehung von Svea und Lars langsam Fahrt auf, als klar wird, warum unser Landschaftsarchitekt zu Beginn scheinbar so ignorant gewesen ist. Von da an haben die beiden nicht nur ihre eigenen Probleme, um die sie sich kümmern müssen.


Mein Fazit

Auch nach dem zweiten Durchgang hat mir das Buch nicht schlechter gefallen. Im Gegenteil.

Es fängt bei der lockeren Handlung an, geht mit den gut geschriebenen Charakteren weiter und hört mit den schönen Details noch lange nicht auf. Denn jedes Kapitel wird von einem Eintrag aus einem Fachbuch eingeleitet. Ihr lernt also beim Lesen etwas über Insekten und die Pflanzenwelt im Allgemeinen.

Aber zurück zum Anfang. Denn dieser ist bekanntlich am wichtigsten. Er entscheidet, ob ihr ein Buch weiter lesen wollt oder es lieber zurück ins Regal stellt und es dort vor sich hin gammeln lässt. Welches im Gegensatz zu einem Wein, oder Schimmelkäse nicht besser wird.

Dieses wundervolle Werk fällt für mich natürlich in erstere Kategorie.

Auf den ersten Seiten wird klar, mit welcher Art von Charakteren wir es zu tun haben. Auch die Handlung wird recht schnell dargelegt, jedoch nur in sehr groben Zügen.

Gut so. Denn so werden wir als Leser:innen motiviert weiter zu lesen, um immer weiter in die schöne Welt von Svea zu tauchen. Alleine die Tatsache, dass Pflanzen und Insekten keine kleine Rolle spielen, lässt mein Herz höher schlagen.

Natürlich haben auch Nebencharaktere wie eben die Mitbewohnerin von Svea, ihre Eltern und einer Handvoll Bekannte wie z. B. die Mitglieder des Trainingsprogramms einen würdigen Auftritt. Keiner, wirklich keiner der Charaktere hat einen austauschbaren oder gar unnötigen Auftritt. Was alles andere als leicht ist und ein großes Lob verdient.

Die Liebesgeschichte an sich wurde richtig schön in Szene gesetzt.

Gefühle spielen hier die Hauptrolle, nicht die Tätigkeiten, die man (angeblich) in dieser ausführt. Sie kommen eben nur dezent und in den passendsten Momenten vor. Hier merkt man deutlich, dass das Buch eher an Erwachsene Richtung 30 oder darüber gerichtet ist.

Die Charaktere stehen außerdem mitten im Leben oder haben es schon weitestgehend hinter sich. Auch deren Probleme unterscheiden sich deutlich von Mitte 20ern. Es liest sich reifer, das möchte ich eigentlich damit sagen.

Habe ich etwas vergessen? Nö. Mehr Informationen würde euch zu sehr spoilern. Daher würde ich vorschlagen, ihr lest das Buch einfach selbst, sofern euch die Beschreibung und das Cover zu sagen.

Es sei denn, ihr habt es schon gelesen. Dann her mit eurer Meinung. 😀 Ich freue mich, von euch zu lesen.


Buchcover

Kann man Liebe säen, wo sie nicht von selbst wächst?

VerlagLübbe Verlag
AutorinValerie Korte
Erscheinungsjahr2021
GenreLiebesroman/Belletristik
Seiten416
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Informationen zur Autorin

Valerie Korte, Autorin, Lektorin und Social-Media-Managerin, lebt in Köln – unverhofft mit einem wuchernden Garten. Schreiben ist wie Gärtnern, meint Valerie: Manche Szenen wachsen und blühen wie von allein. Aber für die Struktur gilt es Unkraut zu zupfen. LIEBE TREIBT DIE SCHÖNSTEN BLÜTEN ist nach AUS ALLEN WOLKEN FÄLLT MAN AUCH MAL WEICH ihr zweiter Roman.

Weitere Bücher der Autorin

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich

Liebe treibt die schönsten Blüten (Symbolisch)

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