[Rezension] Jennifer L. Armentrout „Blood and Ash, Liebe kennt keine Grenzen“

„Dieser Beitrag enthält Werbelinks“

Die siebzehnjährige Poppy wünscht sich nichts mehr, als eine ganz normale junge Frau zu sein. Zu tanzen, zu lachen, Abenteuer zu erleben und sich zu verlieben. Nachts schleicht sie sich deshalb aus Burg Teerman davon, wo sie wie ein Vogel im goldenen Käfig gehalten wird.

Denn Poppy ist auserwählt. Sobald sie volljährig ist, wird sie den Segen der Götter erhalten und das Königreich Solis in den Kampf gegen den dunklen Sohn, den Erben des verbotenen Reiches Atlantia, führen. Bei einem ihrer heimlichen Streifzüge ins Vergnügungsviertel der Stadt begegnet Poppy einem Fremden mit zerzausten dunklen Locken, goldenen Augen und einem schelmischen Grinsen, und zum ersten Mal seit Langem fühlt sie sich frei. Ungezwungen. Lebendig.

Als Poppy bald darauf mit Hawke einen neuen Leibwächter bekommt, traut sie ihren Augen kaum: Vor ihr steht kein Geringerer, als der Mann, mit dem sie so hemmungslos geflirtet hat, und sie beginnt ihre Stellung als Auswählte und die starren Regeln, die für sie gelten, zu hinterfragen.

Dann wird Burg Teerman von der Armee des dunklen Sohnes angegriffen, und Poppy muss fliehen. Nur begleitet von Hawke und einigen wenigen Getreuen macht sich Poppy auf den Weg in die ferne Hauptstadt, doch ihre Feinde sind näher als sie denkt …



Fazit

Poppys Leben gleicht einer Gefangenschaft, obwohl sie den Status einer Auserwählten inne hat, der anderes vermuten lässt. Sie darf sich dem Volk weder zu erkennen geben, noch mit jenem reden, geschweige denn alleine irgendwo hin gehen. Immer steht ihr mindestens ein treuer Leibwächter zur Seite. 

Jedoch heißt das nicht, dass sie sich an die Regeln hält. Poppy ist zum Glück keine wehrlose Marionette, dies sieht man an diversen Unterrichtseinheiten die von dem König nicht erlaubt sind. Auch im Laufe des Buches beweist sie, dass ihr Wille stärker als jede feindliche Macht ist, und sie sich gerne die Hände schmutzig macht. 

Von ihren nicht ganz edlen Tätigkeiten soll allerdings niemand erfahren. Ihr neuer Leibwächter, der den umwerfenden Namen Hawke trägt, kommt ihren kleinen Geheimnissen schnell auf die Schliche. 

Er selbst wurde sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Gerade seine ruhige fast schon verschlossene Art lässt einen nicht sofort hinter seine Fassade blicken. 

Des Weiteren erfahren wir immer wieder in kleinen Häppchen wie die Welt mitsamt ihren Bewohnern aufgebaut ist. Weil es sich hier um einen ersten Teil handelt bekommen wir sehr viele Infos entgegen geworfen, die aber gut verpackt wurden. Dies verhindert jedoch nicht, dass die Handlung erst ab dem ersten Drittel so richtig los geht. Macht aber nichts.

So können wir uns langsam und relativ entspannt, wenn man die offensichtlichen Bedrohungen beiseite schiebt, in die Geschichte rund um Poppy und Hawke fallen lassen. 

Aufgrund der schieren Größe der fiktiven Welt wurden die romantischen Momente sparsam, aber sehr gut eingesetzt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat alles was ein fesselnder Fantasy Roman braucht. Lass dich nicht von der Dicke abschrecken. Die knapp 700 Seiten sind sehr schnell weg gelesen.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos zur Autorin

Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen – fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche – die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia.

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