[Rezension] J.K. Bloom „Die Drachenhexe 1: Licht und Schatten“

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Lange bin ich um diese Reihe herum geschlichen. Warum? Das weiß ich selbst nicht so genau.

Denn nachdem ich »Die Drachenhexe 1: Licht und Schatten« beendet habe, ist diese Tatsache noch unverständlicher.

Aber nun auf zur Rezension. Wie immer gilt, hol dir einen Kaffee, mach es dir gemütlich. Das dauert etwas länger.

Ich versuche auch hier wieder grobe Spoiler zu vermeiden. Schließlich sollst du ganz unverfälscht deine eigenen Erfahrungen machen können.



Grober Handlungsverlauf

Prinzessin Freyja wurde als Kind von einem bösartigen Fluch belegt. Schon in ihrer Kindheit zeigte sich ihre dunkle Macht. Eine Konfrontation mit ihr ging für ihre Widersacher meistens qualvoll und, oder tödlich aus. Mit ihr wollte sich nun wirklich keiner anlegen.

Ein paar Jahre nach den blutigen Ereignissen stürzte die mittlerweile sehr mächtige Freyja ihre Eltern vom Thron.

Ihr Königreich hüllte sie in ewige Dunkelheit. Die sonst schweigsamen Schatten griffen nun Bewohner an und quälten diese zu Tode. Weder ein schöner Anblick noch eine angenehme Vorstellung.

Mit ihrem dunklen Blut erschuf die dunkle Herrscherin einen Drachen, dessen Feueratem alles bis zur Unkenntlichkeit verbrennt.

Viele Jahre zogen ins Land. Mindestens 10x so viele Menschen starben in dieser Zeit durch ihre Hand. Die Geschichte der Drachenhexe kannte mittlerweile jeder. Selbst wenn nicht, ihr düsteres Königreich war nicht zu übersehen.

Um der bösen Königin die Stirn bieten zu können, sorgte der Himmel dafür, dass ein Seraph in der Menschenwelt das Licht Welt erblickte.

Nach einer harten Ausbildung und einer geraubten Kindheit war Lucien bereit sich Freyja entgegenzustellen.

Er bekam sogar mehrere Chancen, sie zu töten. Jedoch sah er zuvor in einer Art Vision, welche Art von Mensch Freyja eigentlich ist. Daraufhin fällt es ihm unheimlich schwer, ihre dunkle Seite zu töten. Denn beide Seelen stecken im selben Körper.

Was nun? Soll er sie weiter morden lassen, oder nach einer Heilung suchen? Steckt mehr hinter dem Fluch als es den Anschein hat?


Mein Fazit

Fantasy ist nicht umsonst mein liebstes Genre. Wenn ich meinem Alltag entfliehen möchte, gibt es nicht Besseres.

Die Bücher von J.K. Bloom sind perfekt zum Abschalten geeignet. So auch »Die Drachenhexe«. Das dunkle Setting zieht sich von Anfang bis Ende durch. Alles ist düster, in Schatten gehüllt, gefühlt alles ist eine Bedrohung. Die dunkle Königin oder Prinzessin Freyja jagt einem von Anfang an einen Schauer über den Rücken. Ihre Taten beschreibt die Autorin sehr detailreich und vielseitig. Was mir regelmäßig einen kalten Schauer über den Rücken jagte.

Die sparsam eingesetzten schönen Momente sind dadurch umso präsenter.

Dazu kommt die detailliert beschriebenen Umgebungen und die facettenreichen Charaktere. Die Protagonisten sind mir beide sympathisch und machen im Laufe der Handlung eine interessante Wandlung durch. Das verleiht den beiden etwas Lebendiges.

Die Geschichte des Königreiches, des Fluches der auf Freyja liegt und die des Himmelreichs legen sich wie eine Decke über die Handlung. Nach jedem Kapitel fühlt man sich etwas aufgeklärter. Nie wirkt es überladen oder kompliziert.

Wie ihr seht, liefert J.K. Bloom liefert mit dem ersten Teil der Reihe ein gelungenes Gesamtpaket ab, welches ich jedem Genre Fan empfehlen kann.

Kennt ihr das Buch? Wie hat es euch gefallen?


Buchcover

VerlagSternensand Verlag
AutorinJ.K. Bloom
Erscheinungsjahr2019
GenreDark Fantasy
Seiten446
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Informationen zur Autorin

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist. Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein Gefühl für ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern.

Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschäftigt sich mit ihren zwei Katzen oder plant schon die nächste Reise an einen unbekannten Ort.


Weitere tolle Bücher

Autumn & Leaf

Wächter der Runen 1

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Das Vermächtnis von Talbrem: gestohlenes Herz

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