[Rezension] Anna K. Rhodes „Howbourne“

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Was, wenn es ein Leben gibt, für jene, die nie eines hatten?



Mein Fazit

Es fühlt sich an als sei es erst gestern gewesen, als Amelia Zeit mit ihrer Mutter verbracht hat. Jedoch ist dieser letzte Moment schon eine Weile her, und die Dinge haben sich geändert. Das Verhältnis zu ihrem Vater wurde nach dem Ableben der Mutter immer schlechter, was auch unter anderem daran liegt, dass sich dieser neu verliebt hat. Und auch sonst könnte ihr Leben etwas angenehmer sein.

Das Schicksal meint es gut mit ihr, oder ein naher Mensch, der mal ausgemistet hat, übergibt Amelia eine Box, die für sie bestimmt ist. Neben schönen Erinnerungen enthält diese ein Foto, welches ihren Bruder zeigen soll. Jedoch wusste unsere Protagonistin bisher nichts davon. Auch der Vater ist ratlos. Ein zweites Foto beweist scheinbar, dass sie an dem Tag nicht alleine das Licht der Welt erblicken sollte. Warum ist sie dann trotzdem als Einzelkind aufgewachsen? Was ist damals passiert?

Die Vorstellung ihren Bruder nach all den Jahren kennenzulernen, feuert Amelia an nach ihm zu suchen. Während ihrer Suche wird sie von einem gut aussehenden Unbekannten namens Jonathan aufgelesen. Dieser kennt ihren Bruder und führt unsere Protagonistin an einen tief im Wald versteckten Ort, den Menschen niemals finden dürfen. Dieser beinhaltet ein Dorf inklusive schöner Landschaft. Die Bewohner erlitten das gleiche Schicksal wie ihr Bruder. Was hat es mit „Howbourne“, kennenzulernen,o der Name, auf sich? 

Das Rad im Fantasy Genre neu zu erfinden scheint unmöglich zu sein, jedoch hat es diese Autorin geschafft etwas Neues zu schaffen, was ich zuvor noch nicht gelesen habe. Sie hat es vollbracht, ein trauriges und schmerzhaftes Thema lebhaft und schön zu erzählen. 

Natürlich gibt es auch traurige und herzzerreißende Stellen. Im Mittelpunkt standen immer Liebe und Hoffnung. Natürlich ist nichts für die Ewigkeit gemacht. Dennoch hinterlassen Erinnerungen immer ihre Spuren, die aber nicht komplett verschwinden werden. Diese Botschaft wird uns mit jedem Kapitel vermittelt. 

Der Aufbau der Romanze zwischen Amelia und Jonathan findet auf sehr natürlichem Wege statt. Nichts wirkt gehetzt, unnatürlich oder gar übertrieben. Auch die Begegnung mit ihrem Bruder und die darauf folgende schöne Zeit lässt einen für einen Moment vergessen, was einst geschah und dass dieses Zusammentreffen eigentlich nicht passieren hätte können. Dennoch kam es dazu. Da kann nur Magie ihre Finger im Spiel haben. Oder ein Wunder. Wer weiß das schon so genau.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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