[Rezension] Anika Beer „Euphoria City“

„Dieser Beitrag enthält Werbelinks“

Gefangen in einem gefährlichen Spiel



Mein Fazit

Es ist eine Welt in der du sein kannst was/wer du willst. Niemand wird ein Problem mit dir in Euphoria haben. Hier kannst du dich außerdem spannenden Aufgaben widmen, deinen Alltag vergessen, Freunde treffen, und je nach Fleiß sogar aufsteigen. Wie in einem Rollenspiel.

Was du dazu brauchst? Nur eine Handvoll goldener Pillen. Die bringen dich, je nach eingenommener Menge, in unterschiedliche Ebenen dieser scheinbar perfekten Welt. Doch gib Acht, zu viel davon können abhängig machen.

Die Handlung dreht sich einerseits um Nora, die ihren Bruder an das Spiel Euphoria verloren hat, und andererseits um Sami, der von diesem sonderbaren Mädchen auf überzeugende Art und Weise dazu gebracht wird ihr zu helfen diesen wieder zurück zu holen. Sami scheint eine noch nicht erweckte Kraft in sich zu tragen, die dem Krähenmädchen (So wird Nora unter anderem genannt) helfen soll die in Gold getauchte Welt zu vernichten. 

Doch bevor der Trip losgeht beleuchtet die Autorin kurz und knackig das private Umfeld der beiden Protagonisten. Nach der Vorstellung wird klar, warum Nora ihr Ziel um jeden Preis erreichen will. Vor allem wird uns schnell bewusst, dass die goldene Oase mehr Schein als Sein ist. Doch das stört die beiden herzlich wenig. So stürzen sich Nora und Sami ins Abenteuer.

Durch Pillen in eine andere Welt zu reisen klang zu Beginn sehr nach einem Drogentrip.(Es gibt ja nicht umsonst eine Warnung diesbezüglich, uvm) Als ich mich damit abgefunden habe konnte ich das Buch in vollen Zügen genießen. Genau wie Sami, der die Welt zum ersten Mal betreten hat, staunte ich nicht schlecht über die Möglichkeiten in dieser, für normale Menschen unsichtbare, Welt. Die Handlung selbst wird sehr detailreich, spannend und passend zum Geschehen flott erzählt. Das Buch ist, wenn man es grob herunter bricht, eine Mischung aus Inception, MMORPG, und einer Störung der Wahrnehmung beschreiben. Es ist also definitiv einen Blick wert.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos zur Autorin

Anika Beer wuchs in der Nähe von Bielefeld auf. Die Welt der Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit drei lesen, im Alter von acht Jahren bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie mehrere Bücher für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht und lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.

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