[Rezension] Regina Meissner „Das versunkene Reich Nysolis“ Band 1

Finlay O`Sullivan lebt mit seinem Onkel in einer kleinen Stadt an der irischen Küste. Das Schicksal hat dem Achtzehnjährigen übel mitgespielt, er wuchs ohne Eltern auf und wird von den Mitschülern aufgrund seines Aussehens schikaniert.

Als er eines Nachts mittem im Meer einen Palast sieht, traut er seinen Augen kaum.

Dann lernt er die wunderschöne Prinzessin Aurora kennen und mit ihr ein magisches Volk, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Nicht nur, weil noch kein menschliches Auge den Palast je sah, sondern auch, weil das Königreich Nysolis vor über zweihundert Jahren im Meer versank.

Finlay möchte der Prinzessin helfen, doch dafür muss er erst herausfinden, wer er ist.

Und was es mit den schrecklichen Morden auf sich hat, die regelmäßig am Strand geschehen.


Fazit

Das Reich Nysolis mit all seinen Einwohnern ist vor vielen Jahren einfach so versunken. Warum einfach so? Keiner kann genau sagen was sich damals zugetragen hat.

Eines Tages als Finlay O´Sullivan einen besonderen Gegenstand findet, und am Abend aus dem Fenster schaut sieht er ein Schloss das hell erleuchtet in weiter Ferne thront. 

Jedoch kann nur er dieses große Gebäude sehen. Wenige Stunden später trifft er auf Aurora, einer Bewohnerin des versunkenen Reiches, welches nicht mehr ganz so versunken zu sein scheint. Ihre Eltern, ihre Schwester und sie erwachen aus einem tiefen, finsteren Schlaf. 

Dies sollte jedoch nicht so sein. Nysolis sollte für immer und in alle Ewigkeit versunken bleiben. Nach schwerwiegenden Ereignissen macht sich Aurora mit Finlay auf die Suche nach Antworten. Anders als in seinem Alltag kann er sich komplett auf die junge Prinzessin konzentrieren und mit seinen tollen Eigenschaften glänzen. 

Sonst wird er in der Schule aufgrund seines Aussehens, seiner Eltern, besonders aufgrund seiner Mutter, gehänselt und gequält. Zum Glück kann er sich bei seinem Onkel, bei dem Finlay lebt, den Kopf freimachen, und ihm in seinem schicken Antiquitätenladen aushelfen. 

Jedoch ist nicht alles so friedlich wie es scheint. Es häufen sich Todesfälle bei denen den Opfern wortwörtlich das Herz gestohlen wird. Neben Nysolis ein weiteres Geheimnis das gelüftet werden will.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Hat sich das Warten gelohnt? Ja, definitiv. Die Handlung fängt sowohl gemütlich als auch bedrohlich an. Passend zum gelungenen Einstieg werden wir in aller Ruhe, mit gelegentlichen Spitzen, durch die Handlung geführt. 

Man merkt von Anfang an, dass es sich hier um einen reinen Auftakt handelt. Sprich, es passiert nicht viel, aber dies ist umso wichtiger. Diese Zeit des Aufbaus hat sich gelohnt. So lernen wir die Charakter gut kennen, die Welt kann sich gut entfalten, Nysolis lernen wir auch in seinen Grundzügen kennen, uvm. Ein rundum gelungener erster Teil.


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Infos zur Autorin

Regina Meißner wurde am 30.03.1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren. Als Autorin für Fantasy hat sie bereits viele Romane veröffentlicht.

Regina Meißner arbeitet als Social-Media-Managerin. In Ihrer Freizeit liebt sie neben dem Schreiben das Lesen und ihren Dackel Frodo.

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