[Rezension] Maren Vivien Haase „Dance into my world“ (Move-District Reihe 1)

„Dieser Beitrag enthält einen oder mehrere Werbelinks.“


Schönes Wochenende und ein herzliches Hallo zur Rezension von Dance into my world, dem ersten Teil der Move District Reihe. Geschrieben von Maren Vivien Haase.

Das schöne Buch hier habe ich mir beim Tyrolia Romance Festival gekauft. Da die Autorin als Ehrengast dabei war, konnte ich sie nicht nur persönlich treffen, sondern auch eine Unterschrift abstauben.

Auch wenn mir Maren total sympathisch war, wird meine Rezension wie gewohnt ehrlich sein.

Also. Los gehts.


Sie will die Vergangenheit hinter sich lassen, doch kann sie mit ihm den Neuanfang wagen?



Grober Handlungsverlauf

Jade will einfach nur weg aus ihrer Heimatstadt. Nach schwerwiegenden Ereignissen in der Vergangenheit hält sie nichts mehr dort.

So verschlägt es sie nach New York. Dort möchte unsere junge Protagonistin einen Neuanfang wagen. Leichter gesagt als getan. Denn ohne Job, einem „vielleicht“ Studienplatz und mit wenig Geld lässt es sich in der großen Stadt schlecht leben. Relativ schnell findet Jade eine Arbeitsstelle, bei der sie ausreichend verdient.

Dort macht sie Bekanntschaft mit Olivia, einer Tänzerin mit blauen Haaren. Diese hat es faustdick hinter den Ohren, lässt sich nichts gefallen und verschleppt unsere Neuanfängerin direkt und ohne Widerrede ins Move-District-Studio, eine Tanzschule.

Was recht schnell auffällt, Jade hat erhebliche Probleme damit Menschen zu vertrauen, jedoch schafft sie es immer wieder ihre Angst verletzt zu werden beiseite zu rücken. Ihren Mitmenschen auf ewig ausweichen scheint nicht das Wahre zu sein, wenn man bedenkt, dass sie früher viel mit ihren Freunden unternommen hat. Dementsprechend traut sich Jade mehr auf Menschen zuzugehen. Dies wird insbesondere bei Austin, der die Tanzschule wie Olivia regelmäßig besucht, ersichtlich.

Je öfter Jade ihren Alltag im Studio und in Austins Gegenwart verbringt, desto entspannter und ruhiger wird sie. Genau das, was sich unsere Tänzerin/Künstlerin/Protagonistin erhofft hat.

Wäre da nicht die Vergangenheit der Turteltauben. Diese sorgt dafür, dass schöne Momente relativ zügig ein Ende finden, weil diese sehr ähnlich zu Dingen sind, die in der Zeit vorher gehörig schiefgegangen sind.

Schon bald beschließen die beiden, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Was haben Jade und Austin erlebt?


Mein Fazit

Eine Sache gleich zu Beginn: Auch wenn das Thema Tanzen recht prominent in diesem Buch ist, können auch Tanz-Muffel, so wie ich einer bin, durchaus ihren Spaß mit diesem Buch haben. Außerdem werden die einzelnen Schritte eines Tanzes mehr beschrieben als erklärt, was die Vorstellung, was da gerade in der gegenwärtigen Situation passiert, erleichtert.

Die Autorin verschont nicht Interessierte mit Fachbegriffen oder Ähnliches. Dennoch schafft sie es, ihre Freude an dieser Tätigkeit super rüberzubringen. Wenn von einem Lied die Rede war, zu dem ein Charakter getanzt hat, musste ich mit dem Fuß mitwippen. Da ich den Rhythmus des Liedes kannte und die Zeilen meine Vorstellung ankurbelte. Letztere ist generell eine klare Stärke des Buches. So ziemlich alles konnte ich mir super bildlich vorstellen.

Maren hat einen klaren, detaillierten, und auch schönen Schreibstil. Es machte wirklich Spaß, das Buch zu lesen, selbst wenn es nur darum ging, wie Jade einen Kaffee für ihre Kundschaft zubereitete. Klingt banal, wurde aber super beschrieben.

Die Charaktere selbst waren mir durch die Bank sympathisch, oder wurden es mit der Zeit. Selbst der alte Freund von Austin, der zu Beginn unfassbar unsympathisch war, konnte mir einen positiven Gedanken entlocken. Jade und Olivia mochte ich ebenfalls sehr gerne.

Obwohl alles bisher nach Freude und Glückseligkeit klingt, hatte das Buch, neben der Aufklärung/Erklärung der Vergangenheit, die vor der eigentlichen Enthüllung immer wieder zum Vorschein kam, auch seine düsteren Seiten.

Diese fügten sich perfekt in den Alltag ein und kamen eigentlich nie aus dem Nichts. So fühlte sich alles natürlich an. Auch das generelle Tempo und die Entwicklung der Bekanntschaften waren sehr angenehm und relativ logisch. Natürlich hängt es immer sehr stark von den Menschen ab, wie schnell eine Freundschaft entsteht.

Apropos Entwicklung. Hier wurde ich beim Thema Liebe nicht enttäuscht. Da Jade in der Vergangenheit bitter enttäuscht wurde, hatte sie in der Handlung große Probleme neuen Menschen zu vertrauen. Dieser Fakt wurde von der Autorin super umgesetzt.

Es wurde zum Glück darauf verzichtet, Austin dafür sorgen zu lassen, dass sich die Probleme in Luft auflösen. Er arbeitete daran, Jade zu helfen, wieder vertrauen zu können. Natürlich ist unser Sprüche klopfender Tänzer auch kein unbeschriebenes Blatt. Aber das dürft ihr gerne selber lesen.

Noch ein Wort zur Erzählperspektive. Die Handlung wird ausschließlich aus der Sicht von Jade erzählt. Ist etwas ungewöhnlich bei New Adult Romanen, aber nichts Wildes wie ich finde. Denn, wo diese Art der Erzählung von mir woanders kritisiert wurde, empfinde ich sie hier nicht schlimm. Da die relevanten Erlebnisse und Tätigkeiten von Austin super aus Jades Sicht beschrieben wurden.

Habe ich etwas vergessen? Nö. Ich denke nicht. Diese Rezension ist eh schon recht ausführlich. Sollte ich jemanden gespoilert haben, entschuldige ich mich an dieser Stelle.

Habt ihr das Buch bereits gelesen, oder gar die ganze Reihe? Schreibt mir eure Meinung gerne in den Kommentarbereich.


Buchcover


VerlagBlanvalet
AutorinMaren Vivien Haase
Erscheinungsjahr2021
GenreNew Adult
Seiten496
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Informationen über die Autorin

Maren Vivien Haase wurde 1992 in Freiburg im Breisgau geboren und absolvierte dort ihr Germanistikstudium. Schon als Kind stand für sie fest, dass sie all die Geschichten zu Papier bringen muss, die ihr im Kopf herumspuken. Das Hip-Hop-Tanzen mit ihrer Crew »Dope Skit« gehört seit über zwölf Jahren ebenso zu ihr wie YouTube und Instagram, wo sie über Serien, Bücher und Filme spricht.


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