[Lesemonat] April 2022

Einführung

Nachdem ich meinen Blog etwas schleifen habe lassen, und Neuzugänge und Lesemonate ausgefallen sind, ist es nun wieder an der Zeit, damit anzufangen. Heute starte ich mit meinem Lesemonat April 2022.

Im letzten Monat habe ich fünf Bücher gelesen. Für meine Verhältnisse ein guter Durchschnitt. Es gab für mich viel zu tun, hatte entsprechend wenig Zeit zum Lesen, war zwischendurch fotografieren, und vieles mehr. Ihr seht, zum Lesen blieb leider nicht so viel Zeit.

Trotzdem kamen eine Handvoll Bücher zusammen, die ich euch gerne zeigen möchte. Die Rezensionen kommen in ein paar Wochen online. Ich versuche wieder Mittwoch und Samstag einen Beitrag hochzuladen, so müsst ihr nicht so lange warten.

Genug der langen Rede. Los gehts.



„Lockruf der Zeit“ von Celeste Ealain



Beginnen wir mit einem eher unbekannten Buch, einer Autorin deren Namen ich in der Bookstagram Community viel zu selten höre, oder lese. Zu Unrecht, wenn ihr mich fragt.

Denn Lockruf der Zeit ist ein unfassbar spannender Fantasy Roman mit einem ganz besonderen Protagonisten, der ein fast schon übernatürliches Talent hat Dinge zu reparieren. Auch seine Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe sind bemerkenswert. Leider krankt es dafür sehr bei der sozialen Komponente. Er arbeitet lieber alleine und wird ungern gestört.

Letzteres sorgt immer wieder dafür, dass Andrej, der Name unseres Protagonisten, immer wieder bei seinen Mitmenschen aneckt. Dies scheint sich jedoch zu ändern als Chiara in sein Leben, b.z.w. in den Verkaufsraum tritt. Sie schafft nach und nach zu ihm durchzudringen.

Für Liebeleien bleibt leider wenig Zeit, denn in den Schatten der dunklen Gassen wird eine Gruppierung auf ihn aufmerksam. Die besonderen Fähigkeiten unseres Protagonisten sorgen dafür, dass ihre Verbrechen nicht mehr unbemerkt bleiben, und so beschließen diese ihn von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

Das hört sich nicht nur spannend an, es liest sich auch so. Freut euch auf meine Rezension. Diese kommt am 29.06.22 online.

Bedankt euch bei der lieben blackysbuecher. Durch sie habe ich das Buch erst entdeckt.


„Das Vermächtnis von Talbrem“ von J.K. Bloom


Das nächste Buch ist etwas bekannter. Das Vermächtnis von Talbrem: Blinder Zorn, der zweite Teil der Talbrem Reihe.

Den ersten habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen. Die Thematik mit den Welten, die parallel zueinander existieren, die menschenähnlichen Taliducz, und die generelle Aufmachung hat mir damals sehr gut gefallen. So ist es also kein Wunder, dass die Vorfreude auf Teil zwei immens groß war.

Das Buch schließt, wie es sich für eine Fortsetzung gehört, direkt an der Handlung von Teil eins an. Kira ist mittlerweile nicht mehr herzlos, obwohl sie ihres sprichwörtlich an ihren Liebsten verloren hat. Dieser schwebt in Lebensgefahr.

Denn für seine Taten wird er angeklagt und muss dafür büßen. Die Strafe ist so hart, dass sie bisher kaum ein Taliducz, geschweige denn ein Mensch ohne Schaden überlebt hat. Aufgrund dieser Tatsache, und weil die Liebe stärker ist als jedes Hindernis, fühlt sich Kira verpflichtet während der qualvollen Tage an seiner Seite zu sein. Natürlich geht nicht nur darum. Mehr dazu in meiner Rezension am 15.06.22.

Hier geht es zur Rezension vom ersten Teil.


„Denn das Leben ist eine Reise.“ von Hanna Miller



Natürlich habe ich auch Bücher aus anderen Genres gelesen. Ohne zauberhafte Wesen, Mythen, Parallelwelten oder ähnliches.

Darf ich vorstellen »Denn das Leben ist eine Reise« von Hanna Miller.

Das ist das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. »Hier und jetzt für immer«, konnte mich sehr begeistern. Ich mag Bücher mit Protagonist:innen, die schon etwas älter sind. Also um die 30 Jahre, oder älter. Diese haben schon viel erlebt, dementsprechend Erfahrungen gesammelt. Das mag ich mittlerweile sehr gern. Genauso hier.

Aimee Thaler führt eigentlich ein stabiles und recht entspanntes Leben. Die schlimmen Zeiten hat sie zum Glück hinter sich und es bleibt genug Zeit für den Alltag. Leider ist auch die Liebe nicht unzerbrechlich. So kommt dazu, dass sie sich nach einem heftigen Streit von ihrem Mann trennt. Was für eine Ewigkeit schien, ist nun ein Scherbenhaufen.

Um dem Schmerz zu entkommen, und wieder klar im Kopf zu werden, schnappt sie sich ihren Sohn und macht sich mit ihrem alten VW Bus auf eine Reise. Wohin ist erstmal egal. Hauptsache weg. Etwas Neues erleben.

Dieses Buch hat sich flüssig, mit viel Charme garniert gelesen. Diesen Stil kannte ich ja bereits. Dementsprechend hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die Rezension erscheint am 22.06.22.


„Vielleicht irgendwann“ von Carolin Wahl



Alle guten Dinge sind drei. »Vielleicht irgendwann« bildet den Abschluss der dreiteiligen Vielleicht Reihe von Carolin Wahl.

Auch wenn es auf den ersten Blick wie eine relativ gewöhnliche New Adult Trilogie wirkt, ist es so viel mehr. Klar, das kann man von anderen Bücher auch sagen, aber die habe ich nicht gelesen. 😉

Die beiden Protagonisten sind keine Unbekannten, sie spielten in den beiden Teilen davor eher im Hintergrund mit. Hier werden sie ins Rampenlicht gerückt.

Karla und Henning.

Zwei Menschen, deren einzige Gemeinsamkeit zu Beginn eher wie eine Schwäche wirkt, als dass sie das Band zwischen den beiden stärkt. Jedoch haben wir die Rechnung ohne deren Probleme gemacht.

Warum gilt Henning als Bad Boy, obwohl er auf den ersten Blick eigentlich nicht wirklich dem entspricht?

Warum lies Karla den geliebten Motorsport sein? An der Zeit scheiterte es schon mal nicht.

Auch dieses Buch konnte mich fesseln, nicht so sehr wie Teil eins, aber doch eine Zeit lang. Die Rezension kommt am 11.06.22 online.

Hier gehts zu den Rezensionen von Vielleicht jetzt und Vielleicht nie.


„A Storm between us“ von Nina Bilinszki



Zu guter Letzt habe ich noch „A Storm between us“ von Nina Bilinszki für euch. Die Reihe habe ich eine Zeit lang komplett unbegründet aus den Augen verloren. Fragt mich nicht, warum. Dabei ist es eine schöne, mit vielen Ecken gespickte und gut ausgearbeitete New Adult Reihe für regnerische Tage. Gut, ihr könnt die Bücher natürlich auch im Sommer bei 30 °C lesen. Die Stimmung in den Büchern passt halt besser zu düsteren Tagen.

Mia kennen wir aus den beiden Teilen zuvor als stille Nebencharakterin. Sie spielt in einer Band, redet nicht viel, und ist so schnell wieder aus dem Raum verschwunden, sodass man keine Unterhaltung mit ihr führen kann.

Aber so still wie sie von außen wirkt, so stürmisch geht es in ihr zu. Seit jenem Tag wird sie von Schicksalsbissen geplagt. Diesen versucht sie vergeblich zu entkommen. Kurz bevor es scheint, dass die Trauer und der Schmerz ein Ende haben, drängt ein Gedanke sie wieder zurück in den Abgrund: „Du bist schuld!“

Was ist vor Jahren passiert? Was kann Noah dagegen tun? Lest es am besten selbst. Die Rezension kommt am 08.06.22 online.

Hier geht es zu den Rezensionen von An Ocean between us und a Fire between us.


Schlusswort

Das war er, mein Lesemonat. Die Bücher haben mir insgesamt gut bis sehr gut gefallen. Welche Bücher habt ihr im April gelesen?

Jetzt ist deine Meinung gefragt. :)

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