[Rezension] Leonie Lastella „So leise wie ein Sommerregen“

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Nicht nur eine Lüge, auch die Wahrheit kann Herzen brechen.

Als Hope Cooper kennenlernt, ist sie wütend. Wütend auf ihre Mutter, die ihren Vater hintergangen hat, wütend auf die Welt, die ihr einen geliebten Menschen genommen hat.

Doch Cooper gelingt es mit seiner unvergleichlichen Art, Hope zumindest für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen zu lassen.

Auch Cooper genießt die gemeinsame Zeit, denn nach allem, was er erlebt hat waren die Stunden mit Hope die glücklichsten seit Langem. Doch dann erfährt Cooper, dass ihre Liebe vielleicht keine Chance hat. Er behält es für sich – wohl wissend, dass dieses Geheimnis seine Beziehung zu Hope zerstören könnte …



Fazit

Genauso leise wie ein Sommerregen, der langsam den Boden durchnässt, bahnen sich Hopes Tränen einen Weg über ihre Wangen nachdem sie vom Tod ihres Vaters erfahren hat.

Als ob sie dieser Schmerz nicht hart genug getroffen hat, erfährt Hope außerdem, dass die Liebe ihrer Eltern in den letzten Jahren einer vom Blitz getroffenen Scheune glich. 

Ausgebrannt, praktisch nie existent. Ein hohles Gebilde nur um Hope behutsam aufzuziehen. Die Tatsache, dass ihre Mutter sie mehr oder weniger belogen hat, sie noch mehr zerstört, muss nicht extra erwähnt werden, oder? 

Um ihre Sorgen nur für einen Moment zu vergessen sucht sich Hope eine Bar um sich abzulenken. Blöderweise kommt sie erstens nicht rein, (mit 18 ist sie zu jung dafür) und zweitens trifft sie dort wortwörtlich (auf) Cooper. 

Ihre Erscheinung trifft ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Von ihrer Ausstrahlung übermannt weiß er, sie ist etwas Besonderes. In den folgenden Wochen erleben die Beiden die schönste Zeit ihres Lebens.

Doch ist diese nicht nur für die Liebe reserviert, auch ihre vergangenen Erlebnisse werden zum Teil aufgearbeitet. So drängt sich, ähnlich wie eine Pflanze die sich den Weg an die Oberfläche sucht, die teils schwere Vergangenheit ans Licht.

Während der Handlung lernen wir auch das nähere Umfeld von Hope und Cooper kennen. Um den Lesefluss nicht zu stören, ist dieses recht kompakt, aber vielseitig gehalten. 

Soll heißen, in den ruhigen, und oder emotionalen Momenten gibt es Szenen mit der besten Freundin von Hope, oder dem Klassenkameraden von Cooper. Nur die Eltern der Beiden sind bis zum Ende etwas Geheimniskrämerisch. Aus gutem Grund.

Beim Schreibstil hab ich absolut nichts zu meckern. Flüssig, Gefühlvoll, Emotional, und voller Hoffnung. So lässt sich dieser am Besten beschreiben. Die Gefühlswelt der beiden Hauptcharaktere wurde sehr schön, und facettenreich umgesetzt. Ähnlich wie bei einem Wolkenbruch an einem Sommertag läuft es einem mal kalt, oder heiß den Rücken bzw den Wangen runter. 

Im Großen und Ganzen ist der Autorin wieder ein schönes Buch gelungen. Halte deine Taschenbücher parat. Es besteht die Gefahr das Buch nass zu heulen.

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VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos über die Autorin

Leonie Lastella wurde in Lübeck geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg.

Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und wurde unter anderem von der DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautor*innen, für ihre Werke ausgezeichnet.

Autorin sein bedeutet für sie, mehrere Leben führen zu können und die Leser*innen mit ihren Worten zu berühren.

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