[Rezension] Lena Klassen „Die Wandler: Der Kuss des Wandlers“ Teil 1


Fazit

Kiara ist eigentlich ein ganz normales junges Mädchen. Sie geht zur Schule, wohnt noch bei ihren Eltern, und nimmt Geigenunterricht. Jedoch zeigt sich bei einem Besuch bei ihrem Geigenlehrer, dass es scheinbar Menschen mit besonderen Fähigkeiten, verschiedenen Gruppierungen, und einer eigenen Sprache gibt. 

Ab diesem Zeitpunkt versinkt Kiara immer mehr in die Welt der Wandler. Schon bald wird sie von ihrem Geigenlehrer nach Prag geschickt um dort auf eine nicht ganz so gewöhnliche Musikschule zu gehen, um dort ihr “Talent” zu entdecken und zu fördern. 

Kiara scheint entgegen der Standard Erwartungen zunächst keine besonderen Talente zu besitzen. 

Später entdeckt sie durch Zufall, und einer Hilfestellung ihres Schwarms, ihre Vogelgestalt. Doch ihre Lehrer scheinen mehr in ihr zu sehen. Kann es sein, dass in Kiara Kräfte schlummern die einer Königin würdig ist? Vielleicht. 😉

Die Idee ansich klingt erstmal super. Es gibt Menschen die die Fähigkeit besitzen, je nach Begabung, sich in beliebige oder bestimmte Tiere zu verwandeln. Die Wandler Institution ist außerdem auf der Suche nach einem neuen König bzw einer Königin. 

Jetzt kommen wir zu den kleinen Problemen des Buches. Beim Klappentext werden einem schon viel zu viele Infos gegeben. Wenn du etwas nachdenkst dann wird schnell klar wer der Skorpionkönig und die Schlangenkönigin ist. 

Ist zumindest die Handlung spannend und etwas geheimnisvoller geschrieben, sodass man gespannt mitraten kann? Jein. Es wird sowohl von Kiaras Seite als auch den Nebencharakteren viel spekuliert was die Zukunft bringt, und welche Pläne die Clane verfolgen. Jedoch sorgt dies vor allem dafür, dass die Handlung unfassbar in die Länge gezogen wird. Die Schlüsselmomente sind sehr rar gesät.

Die Nebencharaktere sind leider auch nicht mehr als Statisten die die Handlung stützen. Beim Thema Liebe schauen Romantiker/innen auch in die Röhre. Diese ist die meiste Zeit über sehr einseitig. Am Ende funkt es dann doch. Irgendwie.

Ich mein, es war jetzt nicht unfassbar schlecht. Aber du hast nichts verpasst wenn du es nicht liest.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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