[Rezension] J. K. Bloom „Wächter der Runen“ Teil 3/3

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Fazit

Bisher beschrieben nur Gerüchte die Grausamkeit des Imperators. Von einer dunklen Macht nahezu verschlungen, und umhüllt von einer schwarzen Rüstung, foltert dieser seine Feinde bis zum Wahnsinn. 

Mehr Informationen braucht es nicht um Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Ravanea bekommt die Grausamkeit in Person höchstpersönlich zu spüren als sie dieser mit Finn und ihrem Bruder gefangen nimmt. Aus seinem Schloss ist bisher niemand lebend entkommen. So beugt sich jeder seinem Willen und hofft nicht die Nerven, oder gar ein Körperteil zu verlieren. 

Finn, Ravanea und ihr Bruder werden von den königlichen Mitgliedern gefoltert und an ihre Grenzen gebracht. Die Aussicht auf eine Flucht rückt immer weiter in die Ferne. Sollten sie lebend entkommen, von unversehrt rede ich an dieser Stelle gar nicht. Was dann? Wie kann die kleine Truppe den Imperator aufhalten? 

Der Erbauer, und seine Mitstreiter müssen einen Plan erstellen der auf keinen Fall fehlschlagen darf, denn dann sind die Menschen wirklich verloren. Die angesprochene finstere Macht hat nicht nur die nächsten Mitglieder des Königshauses befallen, sondern greift auch nach den Bewohnern außerhalb des Gebäudes.

Fehlschläge, Verluste, das Spiel mit dem Tod, Trauer, und vieles mehr steht an der Tagesordnung. Der dritte Teil der Reihe ist um einiges brutaler und gnadenloser als die Beiden zuvor. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass die Lage ernster als zuvor ist. 

Die Autorin fährt hier nochmal alle Geschütze auf. Dank der unglaublichen Macht werden einst bezwungene Feinde noch stärker, Verbündete werden zu Feinden.

Inmitten des Geschehens gibt es natürlich auch ruhige Momente. Ravanea und Finn nutzen jede ruhige Minute um ihrem Wunsch nach einer ruhigen Zukunft näher zu kommen, ihre Verbündeten rüsten sich währenddessen für einen letzten Kampf.

Der Schreibstil passt hier wieder perfekt. Die Handlung wird passend zum Geschehen erzählt. Flotte Passagen fühlen sich unmenschlich schnell an, emotionale Momente haben eine tolle Ausdruckskraft, verlustreiche Ereignisse tun beim Lesen einfach nur weh. Auch wenn der zweite Teil schon etwas länger her sein sollte ist das kein Problem. Geschehenes wird im Laufe der ersten Hälfte immer mal wieder angeschnitten. So fühlst du dich nie verloren.

Kurzgesagt ein toller Abschluss einer spannenden Fantasy Reihe die du unbedingt gelesen haben solltest.


VerlagAutorBezeichnungSeitenErscheinungsjahrLink zur Buchhandlung
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Infos über die Autorin

J. K. Bloom schreibt schon, seit sie elf Jahre alt ist.

Das Erschaffen neuer Welten ist ihre Leidenschaft, seitdem sie das erste Mal ein Gefühl für ihre Geschichten bekam. Sie ist selbst abenteuerlustig und reist sehr gern.

Wenn sie ihre Nase nicht gerade zwischen die Seiten eines Buches steckt, schreibt sie, beschäftigt sich mit ihren zwei Katzen oder plant schon die nächste Reise an einen unbekannten Ort.

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