[Kurz & Bündig] Andreas Winkelmann „Das Haus der Mädchen“

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Mein Fazit

„Tarnen und Täuschen“ ist ein Motto, das Andreas Winkelmann bei diesem Buch nahezu perfekt angewandt hat. Am Anfang der Handlung passiert vieles, verteilt über verschiedene Perspektiven. Ein junger Mann wird nach einem Unfall aus nächster Nähe erschossen. Ein Obdachloser wird nach Beobachtung dieses Mordes vom Täter verfolgt. Mehrere Mädchen werden aus einem wenig vertrauenerweckenden Hotel entführt. Das Schicksal dieser bekommen wir dank des schonungslosen Schreibstiles direkt mit. Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca setzen sich mit dem Verschwinden der Mädchen auseinander. Hat dieser Fall vielleicht mit einem bekannten Serientäter zu tun? Oder soll nur der Anschein erweckt werden? Leni beginnt in dieser Umgebung ein Praktikum und ist sichtlich geschockt darüber, dass ihre neue Freundin einfach so verschwindet. Einzig ein Zettel gibt einen kleinen Hinweis darauf, wo sie sich aufhalten könnte. Wie diese Ereignisse zusammenpassen wird uns vom Autor nach und nach erklärt. Natürlich werden wir immer wieder in eine Sackgasse gelockt. Oft werden wir mit Informationen gefüttert, die entweder ins Leere gehen, oder zu offensichtlich sind, als dass sie der Wahrheit entsprechen könnten.

Der Schreibstil ist wie schon angemerkt Winkelmann typisch: schonungslos, spannend, teils bewusst verwirrend. Das Ende war nicht vorhersehbar, denn zu diesem Zeitpunkt gab es so viele Annahmen und mögliche Lösungen, dass es jeder in der unmittelbaren Umgebung hätte sein können.


Buchcover

VerlagRowohlt Taschenbuch
AutorAndreas Winkelmann
GenrePsychothriller
Seitenanzahl400
Erscheinungsjahr2018
Link zur BuchhandlungBei Tyrolia bestellen
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